Ein Sachse im Oman

Im November 2014 haben wir Matthias Koch von Exklusiv Marketing getroffen. Und nur eine Reise später war er ebenso fasziniert vom Sultanat Oman wie wir. Auf dieser ersten Reise sind bereits zahlreiche Fotos entstanden und wir sind unserem Wunsch nach einer weiteren Tour durch die faszinierenden Landschaften gefolgt. Dabei ist eine kleine Videoreportage über einige Sehenswürdigkeiten des Landes herausgekommen, die Du unter dem Thema „Ein Sachse im Oman“ auch auf unserem Youtube-Kanal findest. Zudem waren diese Touren auch der Anlass für einen Blog, in dem Matthias sich dem Reiz der Fotografie widmet.

Die Idee der Videoreihe

Angefangen hat alles in einem kleinen Studio in Matthias´ Agentur. Hier haben wir ein Video zusammengestellt, welches als Vorankündigung zu einer neuen Fototour gedient hat. Für diese Tour reifte der Gedanke, an Fotografie interessierten Gästen einen detaillierten, tieferen Blick in die Bereiche Fotografie zu geben. Sei es die technischen Facetten oder auch bei der Motivsuche. Und aus diesem ersten Studiovideo ist dann die Idee entstanden, die Sehenswürdigkeiten Omans auch in einer persönlichen Sichtweise darzustellen. Zumal es auch für uns hochinteressant war, über zehn Tage im Oman Material zu erstellen. Denn die Erfordernisse und Motive sind bei einem Video komplett anders als mit einer Fotokamera. Dazu kam dann auch, dass wir bei dem Schneiden des ersten Videos gemerkt haben, dass uns auch das Zusammenschneiden des Videos Spaß macht. Und die tollen Bilder dann auf einem großen Fernseher begutachten zu können, liefert auch für den Anschauenden einen umfassenden ersten Eindruck des Landes.

Fahrt mit einer Dau

Wir beginnen mit einer Oase der Ruhe und Entspannung: einem traditionellen Holzschiff. Mit der omanischen Dau (engl. dhow) hat schon Sindbad der Seefahrer die Ozeane befahren, als er von Sohar, Maskat und Sur in die Welt reiste. Folge uns auf eine einladende und ruhige Fahrt entlang der Küste in den Sonnenuntergang hinter dem Hafen von Mutrah. Wir stellen eine Dau-Fahrt gern an den Anfang einer Reise, um dem stressigen Alltag zu entfliehen und auch gedanklich in der Perle des Orients anzukommen.

Hauptstadt aus 1001 Nacht: Maskat

Schon der Anflug auf den Muscat International Airport offenbart, dass Maskat aus anderem Holz geschnitzt ist als die meisten anderen arabischen Städte. Im Gegensatz zu Dubai, Abu Dhabi und Doha gibt es hier keine Hochhäuser. Dafür glänzt die Hauptstadt des Sultanat Oman mit freundlichen Menschen, zahlreichen kulturellen Angeboten und dem unvergleichlichen Charme einer Stadt am Meer. Wir haben für Euch einige der Sehenswürdigkeiten wie den Al Alam Palace und auch die Große Moschee besucht.

Arabische Handelstraditionen erleben: Die Souqs

Dieses Video befasst sich ausschließlich mit dem Erleben der arabischen Handelskultur, die auf den örtlichen und auch heute noch traditionell gehaltenen Basaren gelebt wird. Dabei ist ein Souq nicht nur eine Einkaufspassage, sondern auch gleichzeitig ein Mittelpunkt gesellschaftlichen Lebens. Folge uns über den Fischmarkt in Mutrah, den klar gegliederten Nizwa Souq mit seinem Viehmarkt sowie dem altbewährten Mutrah Souq, einem der ältesten original erhaltenen Märkte in der arabischen Welt.

Atemberaubende Bergwelten: Nakhal und Wadi Bani Awf

Dieser Teilbereich der Reise gehört nach wie vor zu unseren Lieblings-Touren in Oman. Hier vereint sich die grandiose Landschaft mit der vielfältigen Geschichte und der gelassenen Lebensweise der Omanis. Wir starten zunächst in der majestätisch gelegenen Burg Nakhal Fort, von wo wir kurzerhand an die warmen Wasserquellen von Ain Thowarah fahren. Anschließend genießen wir die rustikalen Berglandschaften in Wadi Bani Awf. Und nach einem Besuch im malerischen Postkarten-Bergdorf Balad Seet steigen wir offroad die Klippen empor, um ein umfangreiches Picknick bei atemberaubendem Blick über das Valley zu genießen.

Der faszinierende „Berg der Sonne“ und die paradiesische Oase: Jabal Shams und Misfat Al Abriyyin

Hoch hinaus bis auf über 3.000 Höhenmeter, und das auf der arabischen Halbinsel. Weithin unbekannt und doch immer wieder faszinierend ist der sogenannte Berg der Sonne, der Jabal Shams. Denn hier von den beängstigend steilen Klippen haben wir einen atemberaubenden Blick in den Grand Canyon von Oman. Und direkt im Anschluss erwartet uns hinter Al Hamra gleich ein weiteres Highlight: Das alte Bergdorf Misfat Al Abriyyin mit seinen jahrhundertealten Lehmhäusern und den vielen kleinen Terrassen, die aus diesem Ort eine wahre Oase machen. Hier besuchen wir auch erstmals das Hotel Misfah Old House, sozusagen ein Paradies in der Perle des Orients.

Das kulturelle Zentrum Omans: Nizwa und die umliegenden Highlights Al Hoota Cave und Tanuf

Dieser Teil führt uns vom Jabal Shams entlang des Grand Canyon des Sultanats in Richtung der kulturellen Hochburg Nizwa. In der Ebene angekommen fahren wir mit dem einzigen Zug des Landes in die Tropfsteinhöhle Al Hoota Cave hinein, um neben den dortigen Stalaktiten und Stalagmiten auch die einzigartige Tierwelt zu entdecken. Anschließend schauen wir uns die Ruinen des alten Teiles von Tanuf an, bevor wir dann in Nizwa Highlights omanischer Geschichte und Tradition erleben. Diese Oase innerhalb der Berge ist nicht nur aufgrund des Souqs und des bekannten Forts eine Reise wert. Auch das geschäftige Leben sowie das eine oder andere unscheinbare Restaurant laden zum Verweilen ein.

Unterwegs in den sandigen Dünen: Die Sharqiyah Sands

Weiche Sanddünen, soweit das Auge reicht. Zahlreiche Kamele, mit denen sich die Wüste auch heute noch durchqueren lässt. Traditionelle Wüstencamps wie das Desert Retreat Camp von unserem Freund Humaid mit einer eingebauten Sternschnuppengarantie am unfassbar klaren Sternenhimmel. Grandiose Aufnahmen und Bilder, die in Erinnerung bleiben. Das sind nur einige kurze Attribute, die eine Fahrt in die Dünen der Sharqiyah Sands so wunderbar machen. Selbst das originale Beduinenleben lässt sich in der bis vor kurzem Wahiba Sands getauften Wüste noch erleben. Und neben dem Spaß bei einer Fahrt in die sandigen Dünen bietet diese Tour vor allem eins: Ruhe. Ob beim Betrachten der Wüste oder abends in kuscheliger Lagerfeuerromantik nach einem umfangreichen traditionellen Dinner im Desert Retreat Camp.

Traumhafter Badespaß in den Bergen: Wadi Bani Khalid und Wadi Shab

Jetzt zieht es uns hinaus in die Natur. Genauer gesagt in atemberaubende Schluchten, in denen wir uns in den klaren und erfrischenden Bergseen entspannen können. Wir starten unsere Tour zunächst im wohl bekanntesten Wadi Omans. Wadi Bani Khalid liegt in den Ausläufern der Al Hajar Mountains direkt gegenüber der Wüste Sharqiyah Sands (früher Wahiba Sands) und ist allein schon aufgrund der kontrastreichen Landschaft eine Reise wert. Wenn man über die Felsen weiter hinein in das Wadi geht, gelangt man zu einem unscheinbaren Eingang in den Fels. Dies ist Mukal Cave, eine enge und dunkle Höhle, in der zahlreiche Fledermäuse ihr Zuhause haben. Je weiter wir in die Höhle hineingehen, desto mehr hört man einen unterirdischen Bachlauf durch den Fels strömen, was natürlich zu einer unglaublich hohen Luftfeuchtigkeit führt. Aber auch zu unvergesslichen Momenten, wenn man diesen dann erreicht hat.

Eines unserer Lieblingswadis ist Wadi Shab. Der Eingang liegt direkt neben dem kleinen Fischerdorf Tiwi zwischen Sur und Maskat. Nach einer kleinen Bootsfahrt hinüber auf die andere Seite beginnt zunächst eine knapp einstündige Wanderung, ehe wir die von der Schlucht eingebetteten Berg-Pools erreichen. Höhepunkt hier ist dann eine versteckte Höhle, in der ein Wasserfall für eine tolle Atmosphäre sorgt. Und Mutige können diesen dann hinauf klettern und von den Felsen wieder in das einladende Naß springen…

Die malerische Seefahrerstadt: Sur

In diesem Video genießen wir ausschließlich die fabelhafte maritime Atmosphäre der alten Seefahrerstadt Sur. Dort, von wo früher die Omanis schon regsam Handel mit Ostafrika, Indien und China betrieben, spürt man auch heute noch diese alten Seefahrertraditionen. Das liegt nicht zuletzt an den zahlreichen alten Holzschiffen, die sowohl im Hafen als auch in der Ebbe der Bucht vor Anker liegen. Ein besonderes Highlight hier in Sur ist die Dhau-Werft, in der diese Boote nach althergebrachter Art wieder gebaut werden. Eines der prachtvollen Exemplare ist die Fatah Al Khair, ein detailreich verziertes altes Schiff, welches nun als Freiluft-Museums-Stück in Sur zu besichtigen ist. Von dort fahren wir dann auf einen meiner Lieblingspunkte in ganz Oman: Den Aussichtspunkt an den Wachtürmen auf den Felsen von Al Ayjah. Nach einem kleinen Aufstieg per pedes ergeben sich malerische Ansichten über die Bucht, die Stadt Sur, den Nachbarort Al Ayjah und im Hintergrund die Ausläufer der Al Hajar Mountains. Schlusspunkt der heutigen Folge bildet dann der romantische Sonnenuntergang, der die Leuchttürme für kurze Zeit in leuchtende rote Farben verhüllt, bevor die Fischer mit ihren kleinen Booten hinaus aufs Meer fahren, um ihrer Arbeit nachzugehen. Natürlich immer in der den Omanis gegebenen Gemütlichkeit.

 

Geheimtipps abseits der Strecken Omans

Im Sultanat Oman gibt es vielfältige und zahlreiche kleine und große Sehenswürdigkeiten gleich abseits der Verbindungsstrecken. Diese schauen wir uns heute in „Ein Sachse im Oman Teil 11“ genauer an. Ein kleines Paradies ist allein schon aufgrund der großen Kontraste die Oase Al Mintarib. Saftiges Grün direkt neben den goldgelben Sanddünen der Sharqiyah Sands (früher Wahiba Sands). Hier hatten wir auch die Gelegenheit, einem traditionellen omanischen Pferderennen beizuwohnen, bei dem die stolzen Reiter eher miteinander denn im Wettkampf gegeneinander antreten. Neben dem Highway zwischen Maskat/Muscat und Sur liegt das Salmah Plateau, eine Offroad-Strecke direkt auf eine Hochebene mit grandiosen Ausblicken in einen Canyon sowie zum Meer. Dort oben befindet sich die zweitgrößte Höhle der Welt, das „Empfangszimmer der Geister“, wie Majlis Al Jinn frei übersetzt heißt. Nachdem wir die Serpentinen wieder herunter in Richtung Küste gefahren sind, treffen wir in der malerischen Seefahrerstadt Sur auf drei junge Omanis, die uns beim omanischen Stockkampf mit ihrer Sportlichkeit und Reaktion beeindrucken. Auf der Rückfahrt in die Hauptstadt nach Maskat halten wir dann noch am Krater Bait Al Afreet an. Das „Haus des Dämon“ liegt ganz unscheinbar nur einige Meter entfernt vom Highway und ist auch als Dibab Sinkhole bekannt. Hier kann man in einem kleinen See wunderbar schwimmen, um sich anschließend noch bei einem ausführlichen Picknick bei einer leichten Meeresbrise zu stärken. Abschließend erhaschen wir auf der Straße von Al Amerat nach Maskat noch atemberaubende Aussichten über die Hauptstadt der Perle des Orients.

 

Das Resort der Extraklasse: Shangri-La´s Barr Al Jissah Resort & Spa

Dieser Teil zeigt Ihnen den Ort, wo für mich alles angefangen hat: Das Shangri-La´s Barr Al Jissah Resort & Spa. Ein Resort, in das ich auch heute noch immer wieder gern vorbeischaue, da doch noch einige der Kollegen von damals zugegen sind. Neben den ganzen Annehmlichkeiten wie Tennisanlage und dem Wellnessbereich CHI, The Spa gibt es insbesondere auch grandiose Restaurants. Dort treffen wir den Leipziger Robert, der als Restaurant-Manager im grandiosen Sultanah Verantwortung trägt. Außerdem schauen wir uns am Strand des Resorts ein wenig um. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Rundgang mit Kamelen von der Weitläufigkeit der Hotelanlagein der abgelegenen Bucht zu überzeugen. Und wen es lieber in die Poolanlagen zieht, der ist mit dem Infinity Pool an meiner ehemaligen Arbeitsstelle im Hotel Al Husn sowie auch die durch den Lazy River verbundenen Poolanlagen der beiden anderen Hotels Al Waha und Al Bandar bestens bedient.

 

Wie soll Deine Oman-Reise aussehen?

Trag einfach die Parameter für Deine Traumreise in das folgende Formular und lass uns anschließend etwa 20 bis 30 Minuten telefonieren, wie Ihr Euch Eure Wunschreise vorstellt. Anschließend gehen wir in die Spur und erstellen Dir ein Angebot, welches wir solange anpassen bis Du sagst:

Genau das ist MEINE Tour, so machen wir das.

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