Welche Städte im Oman sind als Ganzes sehenswert?

Natürlich ist die Hauptstadt Maskat ein Fixpunkt jeder Reise im Oman. In der sogenannten Capital Area gibt es neben dem alten Muscat noch viele weitere Stadtteile wie Mutrah, Qurum und Seeb, die nunmehr als eine Stadt angesehen werden.

Aber auch weitere Küstenstädte oder von den Bergen geschützte Städte im Inneren des Landes haben ihren ganz eigenen Charme. Die malerische Seefahrerstadt Sur beispielsweise vermittelt ein ganz anderes Flair als das kulturelle Zentrum des Landes, Nizwa.

Welche Stadt darf es sein?

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern, genießen Sie unsere Bilder ausgewählter Ortschaften und fühlen Sie sich schon einmal auf Zeitreise gesetzt. Schließen Sie zwischendurch bei den besten Bildern einfach die Augen und stellen Sie sich vor, wie Sie im Sonnenschein und mit dem Duft von Weihrauch und Gewürzen in der Nase entlang der Basare in den Städten Omans schlendern.

Hauptstadt aus 1001 Nacht: Maskat

Die aus zahlreichen Stadtteilen verschmolzene Hauptstadt Maskat (englisch: Muscat) liegt an der nördlichen Küste Omans und ist durch den Muscat International Airport der Ausgangspunkt der meisten Reisen durch das Sultanat. Besonders auffällig in der schnell wachsenden arabischen Metropole sind schon bei der Ankunft die im Vergleich zu den von Wolkenkratzern gesäumten Städten der Nachbarstaaten die vergleichsweise gemütlichen Bauwerke. Auch wenn die Gebäude in den letzten Jahren doch auch größer geworden sind, so gefällt der einheitlich helle Baustil und die auffallende Sauberkeit.

Maskat aus persönlicher Sicht

Ja, Maskat ist in den letzten Jahren extrem gewachsen. Und das merkt man beispielsweise am Verkehr besonders zur Rush Hour. Aber die Stadt vermittelt dennoch etwas Ruhiges. Das liegt nicht nur an der arabischen Mentalität, sondern auch aus dem sehr in die Weite gezogenen Stadtareal. Es befinden sich zahlreiche wirklich sehenswerte Gebäude vor Ort, trotzdem macht einen großen Teil des Charmes Maskats auch die Ruhe an den Stränden aus. Und somit liefert Maskat auch als Hauptstadt schon die enorme Vielfalt, die Oman auszeichnet. Es ist einfach traumhaft, innerhalb von wenigen Minuten vom geschäftigen Treiben des Mutrah Souqs am idyllisch zwischen den Bergen gelegenen Strand vom Jachtklub zu sein.

Welche Punkte sollten wir anfahren?

Maskat stellt zunächst einmal Highlights bereit, die von Menschenhand gebaut wurden. Da ist zum einen natürlich die Sultan Qaboos Grand Mosque zu nennen, unverfehlbar am Highway gelegen. Auch das Opernhaus und der Sultanspalast Qasr Al Alam sind Sehenswürdigkeiten baulicher Art. Auf der anderen Seite gibt es dann noch die Orte, die vom Flair und der Atmosphäre leben. Zum einen natürlich der immer noch traditionelle Basar Mutrah Souq mit dem nahegelegenen Fischmarkt. Dazu gehönt aber auch die faszinierend vielseitige Küstenlandschaft, die es am besten mit einer Dau-Fahrt in den Sonnenuntergang zu erkunden gilt.

Das kulturelle Zentrum Omans: Nizwa

Knapp zwei Stunden Fahrt von Maskat aus entfernt liegt die Stadt Nizwa, geschützt von den hohen Gipfeln des Hajar-Gebirges ist diese gut 12km lange Oase schon immer ein Zentrum der Kultur, Politik und Religion Omans gewesen. Hier trafen sich Philoshophen und Gelehrte, außerdem gilt Nizwa als Ursprung der toleranten Islam-Richtung Ibadismus im Oman. Nicht umsonst war die Stadt auch lange Hauptstadt sowohl des gesamten Landes, bevor Bahla diese Ehre im 12. Jahrhundert übernahm, beziehungsweise des während der Zweiteilung Omans existierenden Inner-Omans. Heute leben etwa 80.000 Leute in Nizwa.

Nizwa aus persönlicher Sicht

Nizwa ist so ein bisschen eine Übergangsstadt, in der Traditionen noch sehr gewahrt werden, der Sprung in eine komplett moderne Welt aber noch nicht vollends gegangen wurde. Und genau das macht sie so sympathisch. Die beeindruckende Bergkulisse bieten ein tolles Panorama und die Geschichte der Stadt kann anhand kleiner Details schön erzählt werden. Leider ist ein Symbol Nizwas mittlerweile verschwunden: Der „Bücher-Kreisverkehr“, der die Geschichte als Treffpunkt für Philosophen, Gelehrte und Geistliche symbolisiert hat, wurde von einer schnöden Ampelkreuzung ersetzt. Ein abendliches Schlendern über den Basar oder auch das hektische Treiben nach dem Aufruf zum Gebet vor allem an der großen Moschee in der Nähe des Forts verleihen Nizwa ein besonderes Flair.

Welche Punkte sollten wir anfahren?

Eines der Highlights in Nizwa ist ohne Zweifel der freitägliche Viehmarkt. Hier werden früh morgens Ziegen und Rinder in einem gut besuchten Rondell zum Verkauf angeboten, im benachbarten Souq ist auch noch ein Vogelmarkt anzutreffen. Nizwa besitzt im Gegensatz zu Maskat einen wirklichen Stadtkern, so dass die Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Neben dem in verschiedene Sektionen unterteilten Basar – hier lohnt auch ein Blick in den alten Teil, den „East Souq“ – liegt das Fort mit dem größten Rundturm Omans. Hier sieht man schön die Verteidigungsstrategien in der damaligen Bauweise des 17. Jahrhunderts, zudem liefert das darin befindliche Museum auch interessante Einblick in das frühere alltägliche Leben.

Die malerische Seefahrerstadt: Sur

Nahe der nordöstlichen Spitze Omans liegt die ehemalige Handelshochburg Sur. Von hier aus fuhren omanische Schiffe hinaus bis Indien, Ostafrika und nach China, um Waren aus aller Welt umzuschlagen. Demzufolge war die Stadt auch ein bedeutendes Zentrum für den Schiffbau – eine Tradition, die auch heute noch gepflegt wird. In Sur selbst leben derzeit gut 70.000 Menschen, wobei die Stadt neben dem Schiffbau vor allem in Bildung und die außerhalb liegende Erdgasraffinerie investiert hat, um seine Bedeutung wieder der in früheren Zeiten anzugleichen.

Sur aus persönlicher Sicht

Die alte Hafenstadt liegt zusammen mit dem benachbarten Ort Al Ayjah idyllisch um eine Bucht gelegen, über welche man von den nahen Wachtürmen wunderschön blicken kann. Somit ist diese ähnlich wie Maskat in uniformen Farben gebaute Stadt ein tolles Postkartenmotiv. Sur vermittelt auch heute noch ein Seefahrer-Gefühl. Das liegt nicht zuletzt auch an den zahlreichen Fischern, die mit Sonnenuntergang auf das Meer hinausfahren, sondern auch an der offenen, sehr freundlichen Art der Menschen in Sur. Es gibt wahrscheinlich keine andere Stadt, in dem man als Gast so häufig gegrüßt wird. Dazu kommt die leichte Meeresbrise bei einem Spaziergang, die hier eine maritime Atmosphäre schafft.

Welche Punkte sollten wir anfahren?

Sur steht und fällt mit seiner Seefahrertradition, somit ist natürlich ein Besuch der Dau-Werft höchst interessant. Hier werden nach altem Muster traditionelle Holzschiffe gefertigt, mit denen Omanis seit jeher die Welt bereisen. Das Teak- sowie Akazienholz wird ohne vorherigen Plan zu imposanten Schiffen zusammengesetzt, wobei es auch Modell-Schiffe zu erwerben gibt. Nicht weit von der Werft entfernt liegt auch das Museumsschiff Fatah Al Khayr aus den 1950er Jahren, welches vor einem Marinemuseum steht. Wer mag, kann sich auch den Polizeihafen mit einigen Daus anschauen. Atmosphärisch genial ist ein Spaziergang am Strand, wenn die Fußballer sich ihrem Hobby hingeben und die Fischer dann hinaus auf das Meer fahren. Und auch ein Gang hinauf auf den hoch gelegenen Wachturm zwischen Sur und Al Ayjah lohnt sich, von hier aus ergibt sich eine grandiose Aussicht über die Bucht.

Wie soll Deine Oman-Reise aussehen?

Trag einfach die Parameter für Deine Traumreise in das folgende Formular und lass uns anschließend etwa 20 bis 30 Minuten telefonieren, wie Ihr Euch Eure Wunschreise vorstellt. Anschließend gehen wir in die Spur und erstellen Dir ein Angebot, welches wir solange anpassen bis Du sagst:

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